
SZ v. Juni 2018



Beim Frühjahrskonzert im Schulzentrum treten erstmals auch die Jugendlichen der ModernVoices auf
gh 6. Mai 2014
KISSLEGG – „Let us Entertain you“, wörtlich übersetzt: „Lasst uns euch unterhalten“, stand als Motto über dem Frühjahrskonzert des Liederkranzes Kißlegg. Der wurde seiner Ankündigung in allen Facetten gerecht. Auch Dirigent Matthias Walser strahlte und wirbelte wie ein Derwisch über die Bühne, um die Mikrofone für die jugendlichen Interpreten einzustellen. Ein Entertainer im doppelten Sinne, denn er saß auch am Piano.
Der Liederkranz, mit seinen Chören CantoClassico, ModernVoices und JazzSingers, ist bekannt für seine musikalische Qualität und bietet Chorgesang für jeden Geschmack. Das Konzert in der Mensa des Schulzentrums wurde eröffnet mit dem titelgebenden Song von Robbie Williams „Let me Entertain you“, gemeinsam vorgetragen von ModernVoices und Voices. Letztere sind das jüngste „Kind“ in der über einhundertjährigen Geschichte des Liederkranzes. Ein Projektchor mit Jugendlichen, der vor acht Monaten ins Leben gerufen wurde. „Wir waren selber überrascht, dass sich auf Anhieb 20 Sänger auf unseren Aufruf hin gemeldet haben“, so Silke Stamp von der Vorstandschaft. Mit einem Lied von Christina Aguilera eröffneten Lara Engler und Antoinia Reber im Duett und am Klavier die Reihe der Jungsänger. Raphael Rotenhäusler, einziges männliche Wesen unter den Voices, begleitete seinen und den Gesang von Quirina Martin und Jana Kieble mit der Gitarre. Trotz verständlicher Aufregung war es eine reife Leistung der Jugendlichen, von denen drei Viertel das erste Mal vor so zahlreichem Publikum aufgetreten waren.
Überzeugend waren die JazzSingers und die ModernVoices nicht nur im Gesang, sondern auch mit zwischen Grün und Pink wechselnden Attributen zum schwarzen Outfit. Elegant Uschi Förstl, die den deutschen Text von Lionel Richies „Hello“ mit Begleitung von Walser am Piano vortrug. Moderne Schlager von den Prinzen und Unheilig wechselten mit packendem Jazz.
Keine leichte Literatur hatte Dirigent Walser ausgesucht. „Ikarus“ von Gary Rosen, oder „Mr. P.C.“ von Coltrane. Geballt und machtvoll, stampfend, im Sprechgesang fast schneller als der Zuhörer denken kann, präsentierten sich die Sänger in Höchstform. Und mit Einlagen: Zum „Lollipop“ von Beverly Rose gab es übergroße Lollipops und bei der „Schwäbischen Eisenbahn“ mutierten die Damen zum schnaufenden Zügle, während Bernd Ehrlicher den Hut lüftete und imaginär den Ziegenbock in die Menge warf.
Deutliche deutsche Worte nach dem englischen Überhang brachte ModernVoices mit „das Leben wischt dir den Arsch nicht ab“, das Leben ist kein Ponyhof. Ein optimistischer Text gegen alle Unbilden des Lebens. Schier atemlos machte „Halleluja“ von Leonhard Cohen. Dirigent Matthias Walser zeigte sich als exzellenter Pianist und Jazzer, der den Chor vom Flügel aus im Griff hatte. Musikalisch im Hintergrund blieben Frank Naulin, Bass, und Tobias Zwing, Schlagzeug. Auch nach zweieinhalb Stunden Gesang hatten die Zuhörer noch nicht genug und verlangten eine Zugabe. „Let me entertain you“, intonierte der Gesamtchor.
SZ vom: 10.6.2013
Die drei Chöre des Liederkranzes Kißlegg zeigen ihr breites Repertoire
Kisslegg (es) – Fast ausverkauft ist das Konzert des Chors Canto Classico am Samstag im Neuen Schloss in Kisslegg gewesen. Nach dem Auftritt der Modern Voices und Jazz Singers vor vier Wochen hat der langjährige Chorleiter und Berufsmusiker Matthias Walser einmal mehr bewiesen, was für ein breites Repertoire die drei Chöre vom Liederkranz Kißlegg zur Verfügung haben.
Das Konzert am Samstag begann stimmungsvoll mit dem Lindenbaum von Franz Schubert. Begleitet wurde der Chor von Daniel Gräser, Pianist aus Kirchberg an der Iller, der den Chor schon seit vielen Jahren musikalisch unterstützt. Dann trugen die gut 40 Sängerinnen und Sänger den Abendchor aus der Oper „Das Nachtlager von Granada“ von C. Kreutzer vor. Das Publikum dankte es ihnenåÊimmer wieder mit starkem Zwischenapplaus und folgte gerne in die Welt der Musicals und der flotten Tanzmusik. Mit einem sehr populär gewordenen afrikanischen Kirchenlied, das später zur Nationalhymne Südafrikas wurde, entließ der Chor die Zuhörer beschwingt in die Pause.
Mit „Wochenend und Sonnenschein“ war das Publikum schnell wieder eingestimmt. Das Lied „Lächeln bitte“ und weitere deutsche Lieder und Volksweisen bildeten den zweiten Teil des harmonischen, vielstimmigen Auftritts. Der Barocksaal im Neuen Schloss bot dafür den feierlichen Rahmen und sehr gute Akustik.
Weil man nur mit Freude gut singen kann, die Lage vieler Hochwasseropfer aber viele bedrückt, hatte Silke Stamp zu Beginn des Konzerts verkündet, dass der Erlös Hochwassergeschädigten zugute kommten soll.
Der Barocksaal im Neuen Schloss bietet åÊden feierlichen Rahmen und sehr gute Akustik.
Foto: Elisabeth Schede
Wer nach diesem Konzert Lust bekommen hat, mitzusingen, ist eingeladen, unverbindlich zu einem der Probentermine zu kommen. Alle Termine und Chorformationen mit ihrem Repertoire sind auf der Homepage aufgeführt.
SZ vom: 6.5.2013
Beim Frühjahrskonzert des Liederkranzes Kißlegg sorgen die zahlreichen Sänger für einen Abend voller Leidenschaft, Emotionen und Begeisterung
Kisslegg (rohm) – „Singen setzt Glückshormone frei, es tut der Seele gut!“ So hat es eine der Sängerinnen der Modern Voices beim diesjährigen Frühjahrskonzert des Liederkranzes Kißlegg treffsicher formuliert. Damit brachte sie zugleich die gute Stimmung der vielen Zuhörer in der Mensa des Schulzentrums zum Ausdruck: Dieser Liederabend war eine echte Wohltat! Voller Überraschungen, mit mitreißenden musikalischen Arrangements und toller Choreographie. Ein Musikabend voller Leidenschaft, Freude, Emotionen und Begeisterung!
Schon der Beginn mit „Fame“, gesungen von den Modern Voices, war schwungvoll und mitreißend. Nach Xavier Naidoos „Dieser Weg“ ging es mit „Leise“ von den Wise Guys mit der Bitte, mal ganz leise zu ein, weiter. Um gleich darauf mit dem Titel „Lauter, lauter“ sangesfroh wieder voll aufzudrehen.
Die Jazz Singers eröffneten ihre Chorpartie mit dem altvertrauten Volkslied „O Täler weit“ von F. M. Bartholdy, das ab der zweiten Strophe in einer originellen Jazzversion zu Gehör gebracht wurde. „Wie tief ist deine Liebe?“ Auf diese Frage gab es in dem Lied „How deep is your love“ eine romantisch-schöne Antwort. Doch dann kam der Regen mit „It’s raining men“. Mit einer gelungenen Choreographie von Wanda Weiland, Nina und Sophia Evers.
Mit einem tollen Auftritt folgte das Vocal Quartett, das mit seinen beiden Liedern einen sängerischen und humorvollen Höhenflug vollführte: „Extrem nah dran“ erzählt von einer nervigen Autofahrt, und das „Vogellied“ begibt sich mit einem gefiederten Flugtier auf die abenteuerliche Reise nach Hawaii. Doch der schöne Vogeltraum endet mit einer Krise, und einem Omnibus- und dann war Schluss. Das Programm allerdings war noch nicht zu Ende, denn nach der Pause ging es weiter mit den Jazz Singers und ihrem Lied „You are so beautiful“. Richtig entspannt und cool ging es zu bei „Don’t worry be happy“ von Bobby McFerrin.
Am Ende gab es gefühlvolle Lieder über das Festhalten an der Hoffnung inmitten von Verzweiflung. „Angels“ (Robbie Williams) und „Africa“ (Toto) gingen unter die Haut. Mit „Gute Nacht, Freunde“ von Reinhard Mey und drei wunderschönen Zugaben klang das Konzert aus.
SZ vom: 24.7.2012
Klangvolle kunsthistorische Führung durchs Neue Schloss in Kisslegg beeindruckt die Zuhörer

Kisslegg (rohm) – „Mit Musik geht alles besser, mit Musik fällt alles leicht…!“ Wie wahr und stimmig diese Botschaft ist, wurde einmal mehr am vergangenen Sonntagabend bei der klangvollen kunsthistorischen Führung durch das Neue Schloss in Kißlegg offenbar. Der Liederkranz „Canto Classico“ unter der Leitung seines Dirigenten Matthias Walser und die Schlossführerin Christine Vidic hatten eingeladen zu einem Abend, der mit verschiedenen Formen der Akustik und des barocken künstlerischen Ambiente die Zuhörer beeindruckte – mit wundervollen Klangerlebnissen in einem prachtvollen Rahmen.
Karl-Heinz Lutz, Vorsitzender des Liederkranzes, versprach in seiner Begrüßung den Zuhörern einen Abend voller schöner Klänge. Dabei durften die Besucher genussvoll durch die Räume des Neuen Schlosses schlendern, zwischen kunstvollen Stuckdecken und wertvollen Ölgemälden fröhlichen und besinnlichen Liedern lauschen, und zwei wunderbare Stunden verbringen. Das musikalische Programm nahm seinen Anfang im Treppenhaus unter den acht „Feuchtmayer-Sybillen“ mit den zwei deutschen Liedern: „Sah ein Knab ein Röslein stehen“ und „Fröhlich klingt“. Spanisch ging’s weiter mit „Cielito lindo“.
„Wie viele Lieder sind hier schon erklungen, in diesem schönen Ambiente?“ Christine Vidic ging bei ihrer Schlossführung, die das musikalische Programm umrahmte, dieser Frage kunstvoll nach. Sie verwies dabei immer wieder auf die wertvollen Kunstschätze, die das Neue Schloss birgt. Die prachtvollen Stuck-Einlegearbeiten von Johannes Schütz, einem Schüler des berühmten Dominikus Zimmermann, das wertvolle Altarblatt des bedeutendsten süddeutschen Barockmalers Cosmas Damian Asam oder der prunkvolle Bankett- und Konzertsaal, der die Handschrift seines Baumeisters Johann Georg Fischer trägt.
In diesem Ambiente lässt es sich herrlich singen und musizieren. So erklangen in der Kapelle die italienische Weise „Villanella alla napolitana“ und das berühmte „Panis angelicus“. Im Bankettsaal überzeugte der Frauenchor mit einem dreistimmigen Schweizer Volkslied „Lingua materna“ und überraschte dann mit einem deutschen Schlager von Nena: „99 Luftballons“. Woraufhin die Männer mit einem „Nächtlichen Ständchen“ antworteten: „…schlummere sanft, wer schlummern will…“ Doch schnell war es vorüber mit dem Schlummern, als sie den Udo Jürgens-Schlager „Mit 66 Jahren…“ anstimmten. Dafür gab es Riesenbeifall.
Im Esthersaal schließlich klang dieser herrliche Musikabend fröhlich aus. TonArt Männer präsentierte die berühmteste Mozart-Arie aus der Zauberflöte „Der Vogelfänger bin ich ja…“. Canto Classico bewies, dass „mit Musik alles besser wird“, der gemischte Chor wiederum stellte drei bereichernde feine Dinge vor, die Leid und Schmerz verwandeln: die liebliche Musik, ein zartes Jungfräulein und – ein kühler Wein. „Muss i denn zum Städtele hinaus“, „Lächeln bitte…“ und „Der Mond ist aufgegangen“ stimmten die Zuhörer auf den Nachhause-Weg ein – doch zuvor gab es mit „Hab Sonne im Herzen, ob‘s stürmt oder schneit…“ noch eine schöne Zugabe. In gemütlicher Runde nahm dieser Abend bei Wein, Brezeln und schönen Begegnungen ein würdiges Ende.
Singen in tollem Ambiente: Die kunsthistorische Führung durchs Neue Schloss kommt gut an.
Foto: liederkranz
Wir drehen uns gerne für Sie um
SZ vom: 07.05.2012
Frühjahrskonzert des Kißlegger Liederkranzes wird zu einem großartigen Musikerlebnis

Kißlegg (rohm) – „Bei uns können Sie Musik nicht nur hören, sondern auch spüren.“ Matthias Walser, musikalischer Leiter des Frühjahrskonzerts von Modern Voices & Jazz Singers, brachte es am Ende auf den Punkt: Dieses Konzert war für alle Zuhörer ein großartiges Musikerlebnis, das viele schwärmen ließ. Es war ein gelungenes Ensemble von zwei Chören, die zum ersten Mal getrennt auftraten, von zwei talentierten Musical-Sängerinnen (Hannah Lindauer, Sarah Beilicke) und einer toll besetzten Band
(Daniel Gräser/Piano; Josef Matheis/Bass; Mike Scholz/Gitarre; Michael Jung/Schlagzeug).
„Heute drehen wir uns gerne für sie um…“ hieß es zunächst, und tatsächlich: Die Chöre nahmen diesen Satz wörtlich, und drehten zu Beginn dem Publikum den Rücken zu. Silke Stampp (Vorsitzende) freute sich über ein volles Haus, das sie einstimmen durfte auf ein buntes Programm aus Rock, Pop, Musical und Jazz. Mit „Proud Mary“ (Fogerty/Shaw) eroberten die Stimmen von „Modern Voices“ gleich zu Beginn die musikalischen Herzen der Zuhörer. Ebenso beim zweiten Stück von Michael Jackson „Heal the world“.
„Wicked“ als Höhepunkt
Dann ging es gleich zum Höhepunkt des Abends: „Wicked“, ein packendes und fesselndes Musical. Hannah Lindauer und Sarah Beilicke verzauberten mit ihren Auftritten die Herzen, eindringlich und einfühlsam: Mit „Der Zauberer und ich“ (Lindauer) und „Was fühl ich in mir“ (Lindauer/Beilicke) wurden alle Register von Liebesdrama und Liebesglück gezogen, die die Menschheit kennt. Hin und hergerissen zwischen Sehnsucht und Illusion kommt am Ende die nüchterne Einsicht: „…gib auf! Lass los…manche Wünsche zerplatzen bloß…!“ Und doch auch Dankbarkeit, denn „weil wir uns hatten, bin ich heute wie ich bin“. Wunderbar, wie der Chor die beiden Solistinnen mit klanggewaltigen Stücken umrahmte.
Mit „My funny Valentine“ (Rodgers) führten die Jazz Singers eine Ballade aus dem Jahre 1937 auf, die auch uns heute noch etwas zu sagen hat: Man soll zu sich selber stehen, auch wenn man nicht gerade von hübscher und wohl proportionierter Figur ist. Auch die nächsten zwei bekannten Lieder hatten ihre tiefe Botschaft: „You are the sunshine of my life“ (Wonder) und das wunderbar interpretierte „Über sieben Brücken“ (Karat, Maffay) waren nicht nur echte Ohrwürmer, sondern ein spürbares Erlebnis.
Nach der Pause klopfte der Tod an. Modern Voices ließ „die Schatten länger werden“, denn: „Es ist fünf vor zwölf, die Zeit ist beinahe um…“. Dramatische Liedverse aus dem Musical „Sissy“, das den Teufelskreis von Liebe und Vergänglichkeit machtvoll und eindringlich darstellt. Weniger melancholisch das nächste Lied, sondern ein echter Mutmacher: „You raise me up to more than I can be…“ (Graham/Lovland). Und danach war Party angesagt: „All night long“ (Richie).
„Ladidadidei“ für den Heimweg
Die Jazz Singers nahmen am Ende die Zuhörer noch einmal mit auf die lange Reise des „Rattenfängers”. Und wenn man jemanden nicht mehr ausstehen kann, dann kann man ihn dorthin verwünschen, „wo der Pfeffer wächst“ – zumindest stimmlich und sangesfroh. Ganz außergewöhnlich, aber passend zur späten Stunde wie ein „Betthupferl“: „Engel“ (Ramstein/Gies). Denn: „Erst wenn die Wolken schlafen gehn, dann kann man sie am Himmel sehn.“ Bei so viel musikalischer und stimmlicher Brillanz mussten am Ende noch zwei Zugaben her: Ein afrikanisches Lied, bei dem alle mitklatschen und mitpfeifen durften, und ein „Ladidadidei“, das alle beschwingt auf den Heimweg einstimmte.
Volkstümliche Melodien wechseln beim Adventskonzert in Kißlegg mit modernen, klassischen und barocken Stücken
Von Johannes Rahn
Kisslegg – Mit fünf Formationen hat der Liederkranz Kißlegg am Sonntag in der Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich auf die Weihnachtszeit eingestimmt: den Ton-Art Frauen, den Ton-Art Männern, dem Canto Classico, den Modern Voices und den Jazz Singers. Alle standen unter der Leitung von Matthias Walser und gestalteten eine besinnliche Stunde mit vielfältiger Chormusik aus allen Epochen.
Den Auftakt des Abends allerdings machte der Kinderchor Polarsterne, souverän geleitet von Dagmar Braun. Die Kinder umrahmten dann das adventliche Singen mit einem Krippenspiel. Die Schlichtheit und Einfachheit der optischen und musikalischen Mittel transportierten viel Gefühl und luden zur inneren Einkehr ein.
Matthias Walser hatte die Chorsätze sorgfältig ausgewählt und führte seine Sängerinnen und Sänger mit sparsamen und doch sehr beredten Gesten, die die klangliche Spannung und Intonation sicher hielten. Volkstümliche Melodien, moderne Chorsätze, klassische und barocke Stücke, sie alle ließen die Zuhörer innehalten in der oft turbulenten Vorweihnachtszeit und beim eigentlichen Kern des Festes ankommen. Das gelang auch durch einen sehr natürlichen, unverfälschten Chorklang, der innig und gleichzeitig voller Gefühl war, aber jede übertriebene Süße vermied.
Ein ungewöhnlich herbes und dissonantes „In dulci jubilo“ gehörte ebenso zum Repertoire wie ein rhythmisch geprägtes, modernes „Lasst uns alle fröhlich sein“, die verschlungene Renaissance-Polyfonie des „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ oder ein tänzerisches „Singet fröhlich“. Alles in allem ein in sich geschlossener Kreis an Liedern, der sich sehr eng am weihnachtlichen Geschehen orientierte. Herbergssuche, Geburt Jesu, der Lobgesang der Engel, die Ankunft der Hirten und der heiligen drei Könige waren die Eckpunkte, die durch das Krippenspiel unterstrichen wurden.
Am Ende des Kißlegger Konzertabends fanden alle Mitwirkenden und die Zuhörer im gemeinsamen „Macht hoch die Tür“ zusammen und kehrten zur adventlichen Vorfreude zurück, mit der das Konzert begonnen hatte.
Der Liederkranz Kißlegg stimmte mit viel Fingerspitzengefühl und musikalisch ausgewogen auf das Weihnachtsfest ein. Vorfreude auf das Fest, Lob und der Friedenswunsch standen bei den Liedern im Mittelpunkt.