Die ModernVoices und JazzSingers des Liederkranzes Kißlegg haben ihren Dirigent Wenzel Weiland am Samstag, 2. Mai mit einem kurzweiligen und unterhaltsamen Konzert in der Mensa am Schulzentrum verabschiedet. Vor ausverkauftem Haus stimmten die Sängerinnen und Sänger nach der Begrüßung durch Nadja Abt und Iris Kunzendorf das Publikum zunächst mit dem Lied „Raging Fire“ auf das Element Feuer ein. Die Mensa war passend dazu unter anderem mit Flammen fantasievoll dekoriert.
Zu „Colors of the wind“ aus Pocahontas stellten sich die Sänger um und brachten die Elemente nicht nur musikalisch, sondern auch farblich eindrucksvoll zum Ausdruck. Bevor der Frauenchor mit „In the air tonight“ erneut dem Element Luft Raum verlieh, sorgten Genovef und Babett, gespielt von Elisabeth Weiland und Ruth Welte, für viele Lacher. In ihrem Sketch sinnierten sie unter anderem darüber nach, ob Wenzel Weiland den Chor wirklich nur verlasse, weil er eine Stelle als Kirchenmusiker in Argenbühl angenommen habe oder vielleicht doch seine Schwiegermutter, die in allen Chören singt, nicht auch noch nebenberuflich jede Woche um sich haben möchte. Das zweite Lied des Frauenchors „Bring me little water, Sylvie“ wurde von einigen Sängerinnen mit einer perfekt abgestimmten Choreografie untermalt. Weiter ging es mit den ModernVoices und dem Lied „For the beauty of the earth“, welches Ulrike Killat an der Querflöte mit hellem, schwebendem Klang begleitete. Mit prasselndem Regen, Blitz und grollendem Donner begann „Africa“, das durch markante Schlagzeugrhythmen und eingängigen Chorgesang mit einer atmosphärischen Klangwelt überzeugte. Mit reichlich Applaus entließ das Publikum die Sänger in die Pause, in der sich die Gäste mit leckeren Schnittchen stärken konnten.
Danach ging es mit den JazzSingers mit „Aqua de beber“ und „Rain“ klangvoll weiter zum Element Wasser, bevor die ModernVoices das Publikum mit dem gefühlvoll intonierten „Earth song“ mitten in den Regenwald eintauchen ließen. Wenzel Weiland übernahm dabei den Solopart. Mit Gesang und Choreografie brachten die Sänger der Small Group die „Mad World“ auf die Bühne und über die „Bridge over troubled water“ ging es weiter zum abschließenden „Earth Wind and Fire Medley“. Für den passenden Rahmen des Abends sorgten Beate Berkmann und Mario Koeppe mit ihrer charmanten und abwechslungsreichen Moderation.
Die Band mit Johannes Tress am Klavier, Moritz Ort an der Gitarre, Magnus Stiefenhofer am Bass und Jan Heidel am Schlagzeug überzeugte mit der stimmigen und fein abgestimmten Begleitung des Chors. Um die passende Beleuchtung samt Blitz kümmerte sich Claudius Weiland, für die perfekte Tontechnik sorgte Frank Erhardt. Nach der Zugabe gab es eine Überraschung für Wenzel Weiland. Die Sänger hatten das Lied „Mambo“ extra für ihren Chorleiter umgedichtet: „Du sitzt da vorn am Klavier deine Hand, hast uns geleitet mit Herz und Verstand. Ein falscher Ton, nochmal, eins, zwei, drei. Du sagst da war schon viel Schönes dabei“. Auch einige Sänger des Canto Classico kamen nach vorne und gemeinsam verabschiedeten sich die Chöre mit einem Apfelbaum von ihrem Chorleiter.
Der Liederkranz bedankt sich bei allen Spendern und Unterstützern des Konzerts sowie bei allen Besuchern fürs Kommen und freut sich auf ein Wiedersehen beim Kißlegger Sommer am 21. Juli mit dem Canto Classico und bei der Kulturnacht in Wangen am 7. August mit den ModernVoices.
Eine kleine Auszeit vom Trubel der Vorweihnachtszeit konnten die Besucher beim Adventskonzert der Chöre des Liederkranzes Kißlegg unter der Leitung von Wenzel Weiland am 14. Dezember genießen. In der stimmungsvoll mit Kerzen beleuchteten und weihnachtlich geschmückten Kirche sorgten die ModernVoices gleich zu Beginn mit „Jesu Ueja“ für Gänsehautmomente. Die Sänger umhüllten das Publikum in der voll besetzten Kirche von allen Seiten mit dem berührenden Klang des traditionellen namibischen Liedes. Unter anderem mit „African Noel“ und dem „Wexford Carol“ präsentierte der Chor anschließend ganz unterschiedliche weihnachtliche Lieder aus verschiedenen Teilen der Welt.
Gemeinsam mit dem Publikum wurde „Leise rieselt der Schnee“, begleitet von Wenzel Weiland an der Orgel, angestimmt. Dann waren die JazzSingers an der Reihe. Die Sänger starteten schwungvoll mit „Glorious Kingdom“ und gingen zum epischen „Mary, did you know?” über, bevor gemeinsam „Wir sagen euch an den lieben Advent“ gesungen wurde. Jan Vanmarcke ergänzte das abwechslungsreiche Programm mit einem weihnachtlichen Text, der zum Nachdenken anregte. Anschließend durften sich die Zuhörer über traditionelle Weihnachtslieder wie „Es wird scho glei dumpa“, „Advent ist ein Leuchten“ oder „Adeste fidelis“, klangvoll vorgetragen vom Canto Classico, freuen.
Den Abschluss des gelungenen Abends bildete das gemeinsame Lied „Da berühren sich Himmel und Erde“. Der Liederkranz bedankt sich herzlich bei allen Besuchern fürs Kommen und die hohe Spendenbereitschaft. Ein Anteil von 400 Euro wird dem Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach zukommen.
Die Chöre wünschen allen frohe, friedvolle und gesegnete Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr.
Nach der Begrüßung durch Nadja Abt und Iris Kunzendorf wurde das Publikum mit dem Titel „Guten Abend, guten Abend“ auf einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend eingestimmt. Den Lauf der Jahreszeiten ließen die Sänger mit „Wird´s nicht ein schöner Sommer“ und „Des Sommers letzte Rose“ Revue passieren. Karl Heinz Lutz führte als Moderator mit Hintergrundinfos zu den Stücken durchs Programm. Die musikalische Begleitung des Abends übernahm Johannes Tress am Klavier.
Mit „Bunt sind schon die Wälder“ wurde der Herbst eingeläutet, bevor mit „Die Gedanken sind frei“ ein bekanntes deutsches Volkslied folgte. Dann waren die Gäste an der Reihe.
Die Singing Men Group begann mit „Have a nice day“, danach schilderte Martin Käfer mit einem Augenzwinkern, dass die singende Männergruppe aus Kißlegg und Umgebung in zwei Fremdsprachen singe: englisch und hochdeutsch. Anschließend wurde es mit „Can´t help falling in love“, „Heaven“ und „In einem kühlen Grunde“ gefühlvoll. Natürlich durfte das Lied „Männer“ nicht fehlen, bevor es gemeinsam mit dem Publikum „Weit, weit weg“ ging. Zum Abschluss versetzte die Gruppe die Zuhörer mit „Surfin USA“ und „Like ice in the sunshine“ schwungvoll zurück in den Sommer.
Nach der Pause, in der sich die Gäste mit leckeren Schnittchen stärken konnten, übernahm wieder der Canto Classico. Die Sänger hatten zunächst Sonne im Herzen und waren danach mit Lieb umfangen. Das folgende abschließende Stück hatte für intensive Proben gesorgt, die sich gelohnt haben. „Eine kleine Lachmusik“ brachte das Publikum über zehn Minuten lang zum Schmunzeln und wurde mit langanhaltendem Applaus belohnt. Mit der Abendruhe entließen die Sänger das Publikum in die Nacht.
Der Liederkranz bedankt sich bei allen Besuchern fürs Kommen und freut sich auf ein Wiedersehen beim Adventskonzert am 14. Dezember.
Am Freitag, 8. August haben die ModernVoices des Liederkranzes Kißlegg bei der Kulturnacht in Wangen ihren letzten Auftritt vor der Sommerpause genossen. Bei bestem Wetter konnten die Sänger vor zahlreichen Besuchern im Innenhof der Badstube ihr vielfältiges Programm präsentieren.
Vier Tage, rund 400 Chöre, 600 Konzerte und 14.000 Sänger. Das Deutsche Chorfest brachte die Stadt Nürnberg vom 29. Mai bis zum 1. Juni zum Klingen. Und auch der Liederkranz Kißlegg war dabei. Unter dem Motto „Stimmen der Vielfalt“ präsentierten sich Chöre und Ensembles sämtlicher Genres und
Musikstile. Nach der Eröffnung auf der Open-Air-Bühne am Hauptmarkt, bei der auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dabei war, durften die ModernVoices unter der Leitung von Wenzel Weiland ein gut besuchtes Konzert im Heilig-Geist-Saal gestalten, das beim Publikum großen Anklang fand und mit
reichlich Applaus belohnt wurde. Am nächsten Tag erkundeten die Sänger die fränkische Metropole zunächst im Rahmen einer Stadtführung, bevor sie das umfassende Programm mit Tageskonzerten, Singalongs und Wettbewerben genossen. Da war für jeden etwas dabei, vom Kinderchor über den Pop- und Jazzchor bis zum Kirchenchor konnten die Sänger Neues entdecken und Altbekanntes genießen. Auch der ein oder andere Gänsehautmoment war dabei. So sang der Liederkranz am Samstagabend spontan gemeinsam mit der Kirchenchor-Gemeinschaft Christazhofen-Eisenharz in der Fußgängerzone.
Geschafft, aber glücklich und mit vielen neuen Eindrücken trat die Gruppe am Sonntag die Heimreise an. Das Chorfest wird vom Deutschen Chorverband veranstaltet und findet in der Regel alle vier Jahre statt. Wir freuen uns auf das nächste Deutsche Chorfest 2029 in Dortmund.
Die ModernVoices und JazzSingers des Liederkranzes Kißlegg haben sich zum 25-jährigen Bestehen mit einem Jubiläumskonzert am Samstag, 17. Mai selbst beschenkt. Die Mensa im Schulzentrum war passend zum Motto „Alles das kann Musik“ fantasievoll dekoriert und mit dem Titel „The Greatest Show“ wurde das Publikum auf einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend eingestimmt. Unter den zahlreichen Besuchern war auch Matthias Walser, der die beiden Chöre 20 Jahre lang als Chorleiter maßgeblich geprägt hatte. Menschen verbinden, zu Tränen rühren, beruhigen und entführen – „Alles das kann nur Musik“. Mit einem Augenzwinkern schilderten die Sänger eine „Nette Begegnung“, bei dem ausgiebigen Smalltalk betrieben und zum Schluss klar wird, dass die Gesprächspartner gar nicht so recht wissen, woher sie sich eigentlich kennen. Gefühlvoll intonierte der Chor „Halt mich“ und bei „Pata Pata“ sorgte eine Tanzeinlage für ausgelassene Stimmung und langanhaltenden Applaus. Auch die charmante Moderation von Beate Berkmann und Wolfgang Engelhardt kam beim Publikum sehr gut an. Nach der Pause, in der sich die Gäste mit leckeren Schnittchen stärken konnten, ging es mit den JazzSingers einmal zum Mond und wieder zurück zum „Crazy little thing called love“. Dieses
Lied, erklärten die Moderatoren, habe Freddie Mercury innerhalb von 20 Minuten in einer Badewanne des Bayerischen Hofs in München geschrieben.
Die ModernVoices fanden sich anschließend zunächst im „Fields of Gold“ wieder, bevor es zur abschließenden und immer rasanter werdenden Fahrt auf die „Proud Mary“ ging. Großartig begleitet wurden die Chöre unter der musikalischen Leitung von Wenzel Weiland durch die Band mit Johannes Tressam Klavier, Lukas Prasser an der Gitarre, Magnus Stiefenhofer am Bass und Dominik Peter am Schlagzeug. Für die Tontechnik sorgte Frank Erhardt meisterlich. Erst nach zwei Zugaben entließ das Publikum die Sänger. Der Liederkranz bedankt sich bei allen Besuchern fürs Kommen.